Die drei K’s #1 – Koordination

Die Zusammenarbeit deiner einzelnen Gliedmaßen mit deinem Geist“

Versuche einmal mit deiner linken Handfläche auf deinen Kopf zu tupfen, während du mit deiner rechten Handfläche deinen Bauch im Uhrzeigersinn streichelst. Wie gut kommst du zurecht? Ist es zu einfach für dich ? – OK –

Dann gehe eine Stufe weiter. Kreise mit deinem rechten Arm nach vorne und mit deinem linken Arm nach hinten. Kommst du hier noch mit?

Koordination fängt schon im Kindesalter an. Beim Laufen, Gehen, Gegenstände in die Hand nehmen. Später beim Werfen, Springen, Purzelbaum, und vielem mehr. Bei der Koordniation geht es darum, seinen Körper bewusst steuern zu können und alle Gliedmaßen unabhängig voneinaner zu bewegen. Ich in meinem Fall blicke nicht nur auf meine Sporterfahrung zurück, sondern auch auf meine Erfahrung als Musiker. Egal, ob du Gitarre, Bass oder Schlagzeug erlenst. Wenn es etwas gibt, was du früher oder später beherrschen wirst, ist es, dass sich deine Hände unabhängig voneinander bewegen. Gleichzeitig die Saiten anschlagen und das Griffbrett betätigen, oder ein paar Achtelnoten auf der Hi-Hat und halbe Noten auf der Snare zu spielen. In meinem Falle geht es um das Schlagzeug. Dabei bewegst du nicht nur deine Hände unabhängig voneinander, sondern auch noch deine Füße, denn auch die spielen das Instrument mit.

Und so wie die Musik fließt, wenn du dein Instrument beherrschst, so ist es auch beim Sport mit Körper. Kannst du deine Hände, Arme und Füße unabhängig voneinander kontrolliert bewegen, schaffst du es, dich im Fluss zu bewegen. Bei Abwehrtechniken (die z.B. mit der Hand ausgeübt werden) spielen auch deine Füße und dein Fußstellung eine Rolle. Denn in den seltensten Fällen bleibst du einfach stehen, sondern bist immer in Bewegung, was heißt, das du dich mit den Händen zur Wehr setzt, und gleichzeitig deine Füße dir zu einem vorteilhaften Stand verhelfen sollen. Wie auch bei der Musik gilt auch hier: Je weniger bewusst du über deine Bewegung nachdenkst, desto besser funktioniert es. Wenn ich mich beim Schlagzeugspielen genau auf das konzentriere, was ich spielen möchte, verspiele ich mich öfters, als wenn ich die Musik einfach fließen lasse. Lass demnach auch deine Bewegung fließen und versuche so wenig wie möglich, ins Stocken zu kommen und nachzudenken. Du wirst sehen, je öfters du deine Abfolgen, Bewegungen, Schläge, Hebel und was es sonst noch alles gibt, wiederholst, desto weniger wirst du darüber nachdenken müssen, und umso besser steht es um deine Koordination deines Körpers.

Probiere dich in den Übungen aus und steigere auch deine #Koordination

Die weiteren Beiträge zu dieser Reihe findest du hier:

#machdichstark

Martin

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Eine WordPress.com-Website.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: